True Music Technologies
Unsere Technologien folgen einem klaren Ziel: den Klang so rein und unverfälscht wie möglich wiederzugeben. Durch die Eliminierung makro- und mikro-mikrofonischer Effekte und optimierte elektrotechnische Parameter entlang der gesamten Signalkette ermöglichen wir ein verzerrungsfreies Musikerlebnis voller Transparenz, Dynamik und Ausdruck.

bewegung als quelle von verzerrungen
Makro-Mikrofonie
In Spulen, Kondensatoren und teils auch drahtgewickelten Widerständen fließt Strom durch dicht gewickelte Leiter, die sich gegenseitig magnetisch und elektrisch beeinflussen. Dabei entstehen Kräfte, die Wicklungen aus Drähten oder Folien in Schwingung versetzen. Das führt einerseits zu einem Verlust an Energie für die Membran-Beschleunigung und raubt so der Musik Feinzeichnung, Attacke und Mikrodynamik. Darüber hinaus erzeugt es makro-mikrofonische Rückkopplung, die das Musiksignal verfälschen und als Rauschen, Klirren u.ä. wichtige Details überlagern. Durch verwaschene Mikrostrukturen gehen dabei Instrumenten-Charakteristika und räumliche Informationen verloren.
Mit gezielten konstruktiven Maßnahmen eliminieren wir makro-mikrofonische Effekte und bewahren die Musik in ihrer vollen Dynamik, Feinzeichnung und Präzision.

Die physik im inneren
Mikro-Mikrofonie
Die Mikro-Mikrofonie betrachtet winzige, materialspezifische Effekte direkt im Leiter oder im Dielektrikum. Die materialspezifischen Schwingungen des Metallgitters (Phononen), die Elektronenstreuung an den Korngrenzen und lokale Resonanzen der Kornstruktur modulieren sich subtil aber hörbar auf das Musiksignal auf. Verhindern lässt sich Mikro-Mikrofonie nicht – aber bedämpfen und gestalten. Durch patentierte Legierungen und präzise Steuerung von Temperaturführung, Vor- und Nachbehandlung formen wir das Resonanzverhalten jedes Leiters aktiv mit und gewährleisten so die maximale Reinheit und Stabilität des Signals.

präzise steuerung elektrischer eigenschaften
Elektrotechnische Parameter
Elektrische Parameter wie Kapazität, Induktivität, Impedanz oder Verlustfaktor beschreiben die Grundlagen des Bauteilverhaltens. Doch ihr Klang entsteht erst im Zusammenspiel. Denn reale Bauteile zeigen kein konstantes Verhalten: Kapazität und ESR verändern sich mit Frequenz, Temperatur und Spannung. Dielektrische Verluste, Sättigungseffekte und nichtlineare Übergänge formen die Dynamik.
Wir entwickeln und prüfen daher über den gesamten relevanten Frequenzbereich, um jedes Bauteil so auszulegen, dass elektrische Stabilität, geringe Verluste und musikalische Kohärenz in idealer Balance stehen.
Warum der Übergangsbereich so sensibel ist
Im Übergangsbereich einer Frequenzweiche tragen beide Treiber – etwa Tieftöner und Hochtöner – zugleich. Genau hier entscheidet das feine Zusammenspiel aus Pegel und Phase, ob die Summe ruhig, ortungsstabil und natürlich wirkt.
Warum mikro-mikrofonische Effekte hörbar bleiben
Auch „Nullen und Einsen“ existieren in der Realität nicht als abstrakte Zustände, sondern als Spannungs- oder Strompegel, die über Leiterbahnen und Kabel transportiert werden. Jede 1 und 0 ist also ein Übergang – ein steiler, hochfrequenter Spannungswechsel (z. B. bei 100 MHz bis in den GHz-Bereich).
Wirkung in Verstärkern und Signalverarbeitung
In Verstärkern und analogen Signalstufen treten dieselben physikalischen Effekte auf wie in Frequenzweichen – doch ihre Wirkung ist oft noch unmittelbarer, weil hier Spannungen, Ströme und Feldstärken dynamisch verstärkt werden.
In unseren Produkten
Produktgruppen
Makro-Mikrofonie
Für höchste Dynamik und präzise Membranführung: Unsere Verfahren zur Eliminierung makro-mikrofonisch bedingter Verzerrungen und Energieverluste.
Rechteckdraht kombiniert hohe Packungsdichte mit außergewöhnlicher mechanischer Stabilität, für niedrigen RDC und eine besonders ruhige Spule.
Rechteckdraht
Konstruktiv deutlich formstabiler als klassischer Runddraht. Durch seine Geometrie lässt er sich dichter packen, wodurch bei gleicher Induktivität ein niedrigerer RDC und kompaktere Abmessungen möglich werden.
Gleichzeitig reduziert die höhere Steifigkeit das mechanische Arbeiten des Wickels unter Last. Das senkt Makro-Mikrofonie und verhindert, dass Wickelschwingungen als Störanteile ins Musiksignal zurückkoppeln.
Ergebnis: mehr Kontrolle, mehr Ruhe und eine klarere Dynamikdarstellung.
Höchste Stufe der Makro-Mikrofonie-Unterdrückung
Harzgetränkte Folienspulen mit Papier-Isolator
Vakuumimprägniertes Papier dient in Folienspulen als Isolator und zugleich als mechanischer Stabilisator des Wickelpakets. Durch das Vakuum dringt das Imprägniermedium tief ein, füllt Poren und Hohlräume und verbindet die Lagen zu einem kompakten Verbund.
So wird Makro-Mikrofonie – also das Mitschwingen des Wickels – auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis ist maximale Ruhe, höhere Feinzeichnung und souveräne Dynamik, besonders im Bass und Grundton.
Ein massiver Leiter wird zu einer Wicklung geformt und liefert eine gut kalkulierbare Induktivität
Runddraht
Runddrahtspulen sind die bewährte Standardbauform: Ein massiver Leiter wird zu einer Wicklung geformt und liefert eine gut kalkulierbare Induktivität. Klanglich entscheidet hier der Gleichstromwiderstand (RDC), weil er Wirkungsgrad und Kontrolle direkt beeinflusst – besonders im Bass.
Die niedrige Dielektrizitätskonstante und die sehr geringen dielektrischen Verluste von Polypropylen sorgen für eine niedrige parasitäre Kapazität und sehr niedrige Verluste der Folienspule.
Polypropylen als Isolator
Der Leiter der Spule ist eine Folie aus (Angelique)-Kupfer, Silber oder (Angelique)-Silber-Gold. Die Folie ist nicht – wie etwa Kupferlackdraht – zur Isolation lackiert, als Isolator fungiert vielmehr eine Polypropylenfolie, die mit dem Folienleiter aufgewickelt wird.
Elektrische Stärken
- Im Vergleich zu Drahtlacken niedrige Dielektrizitätskonstante und sehr niedrige dielektrische Verluste von Polypropylen → sehr nicdrige Parasitärkapazität
- Die Polypropylenfolie ist dicker als die typische Drahtlackschicht → nochmals verringerte Parasitärkapazität
- Eine Folienspule, die mit PP-Folie stramm gewickelt ist, bildet einen extrem soliden, flächig gepressten Block. Die weichere PP-Folie wirkt hier zusätzlich stark dämpfend auf mechanische Schwingungen.
Fixiert den Wickel, dämpft Resonanzen, verhindert signalbedingtes Mitschwingen.
Verguss im Gehäuse mit zähelastischer Vergussmasse
Verguss im Gehäuse mit zähelastischer Vergussmasse bedeutet: Der Kondensatorwickel wird im festen Gehäuse mechanisch beruhigt und dauerhaft fixiert – nicht nur gegen äußere Vibrationen, sondern auch gegen die Anregung aus dem Musiksignal selbst. Denn der Wechselstrom erzeugt Feldkräfte, die den Wickel in Bewegung versetzen können; genau daraus entstehen makro-mikrofonische Rückkopplungen, wenn die Kondensatorwicklung mitschwingt. Der Verguss verhindert dieses Aufschaukeln: eingekoppelte Energie wird in der zähelastischen Schicht absorbiert, Resonanzen werden breit verteilt und im Pegel reduziert – Resonanzspitzen werden wirksam eliminiert.
Klangliche Auswirkungen
- Stabile, gelassene Bühne auch bei hohen Pegeln – der Kondensator bleibt „still“
- Klare Ortung: Stimmen und Instrumente behalten Kontur und Position
- Weniger Gehäuseklingeln und Körperschall – das Klangbild wirkt sortiert und fokussiert
- Mehr Durchhörbarkeit: leise Rauminformationen und feine Details bleiben auch bei Dynamik erhalten
Gezielt eingesetzter Verguss und definierte Verklebung reduzieren Makro- und Mikro-Mikrofonie
Bedämpfender Verguss/Verklebung
Durch den Verguss bzw. Verklebung mit einem schwingungsdämpfenden Material werden Schwingungen reduziert, Kontaktzonen stabilisiert und unerwünschte mechanische Modulationen durch das elektrischen Signal minimiert. Aktive und passive Makro-Mikrofonie werden so wirksam unterdrückt.
Senkt Feldkräfte, beruhigt den Wickel, reduziert Resonanzen und klangliche Nervosität.
Foliendicke des Dielektrikums
Eine größere Foliendicke senkt die Feldstärke im Dielektrikum und reduziert damit die feldbedingten mechanischen Kräfte auf Elektroden und Folie. Der Wickel wird mechanisch stiller und weniger resonanzanfällig, Makro-Mikrofonie sinkt deutlich – allerdings auf Kosten von Baugröße und Kapazität pro Volumen. So ist die Folienstärke ein bewusster Schlüsselparameter, um physikalische Ruhe und klangliche Souveränität gezielt mit anderen Designanforderungen, wie etwa Baugröße oder Kapazitätsbedarf, in Einklang zu bringen.
Klangliche Auswirkungen
- größere, gelassenere Wiedergabe ohne klangliche Nervosität
- bessere Durchhörbarkeit bei komplexer Musik
- Klarheit ohne Aggressivität; Präzision statt resonanzbedingter Schärfe
- ruhigerer Hintergrund und stabilere Ordnung im Klangbild
Beruhigt den Wickel, reduziert Makro-Mikrofonie, erhöht Ruhe und Ortungspräzision.
Optimierte Wickelspannung plus Stabilisierung
Optimierte Wickelspannung und zusätzliche Stabilisierung beruhigen den Wickel mechanisch und reduzieren makro-mikrofonische Effekte deutlich – für einen ruhigeren Hintergrund, stabilere Bühne und saubere Transienten, selbst bei dynamischer Musik und höheren Pegeln.
Akustische Auswirkungen
- mehr Ruhe und Ordnung im Klangbild
- präzisere Ortung und stabilere Bühne
- klarere Mikrodetails ohne Verschmieren
Dämpft Wickelschwingungen und stabilisiert die Isolation.
Manila-Hanfpapier
Enge, kontrollierte Wickelstrukturen sind eine zentrale Voraussetzung, um Makro-Mikrofonische Effekte im Elektrolytkondensator zu reduzieren. Das hochwertige Manila-Hanfpapier übernimmt dabei mehr als nur die elektrische Trennung der Folien: Es wirkt als dämpfender Separator im Wickel. Durch seine faserelastische Struktur werden Schwingungsenergie und Stoßanregungen abgebaut, statt sich als „Pumpen“ in der Versorgung bemerkbar zu machen. Kräfte aus Stromimpulsen und mechanischen Anregungen werden gleichmäßiger verteilt, sodass der Wickel ruhiger bleibt. Das Ergebnis ist eine stabilere Energieabgabe – besonders unter Last und bei dynamischer Musik.
Akustische Auswirkungen
- ruhigerer Hintergrund bei hoher Dynamik
- mehr Kontrolle im Bass bei Lastspitzen
- weniger „Pumpen“ der Versorgung unter Impulsbelastung
- stabilerer Gesamteindruck bei höheren Pegeln
Fixiert den Wickel als Einheit. Schwingungen werden wirksam gedämpft.
Backlackdraht / Vakuumimprägnierung
Backlackdraht ist lackisolierter Draht mit einer zusätzlich aktivierbaren Schicht, die beim Erwärmen klebend wirkt. Die Windungen werden dadurch im Verbund fixiert.
Wirkung in der Praxis
- Der Wickel wird mechanisch stabil und arbeitet deutlich weniger
- Mikrobewegungen zwischen Windungen werden reduziert
- Das reduziert vor allem Makro-Mikrofonische Effekte (der Wickel arbeitet weniger) und erhöht die „Ruhe“ im Betrieb
Vakuumimprägnierung als Alternative zu Backlackdraht
Wenn kein Backlackdraht eingesetzt wird, kann eine im Vakuum durchgeführte Harztränkung die mechanische Fixierung übernehmen. Das Harz dringt in den Wickel ein, reduziert Hohlräume und Freiheitsgrade und führt den Wickel in einen stabilen Verbund über. Ergebnis: deutlich weniger Makro-Mikrofonie und eine insgesamt ruhigere, präzisere Arbeitsweise der Spule.
Echte Metallfolie erhöht Stromfestigkeit, reduziert Vibrationen, bleibt sehr stabil.
Massive Metallfolie
Massive Metallfolie bedeutet: Eine echte Metallfolie bildet die Elektrode – nicht eine hauchdünne Beschichtung. Das bringt sehr hohe, gleichmäßige Leitfähigkeit entlang des Wickels, reduziert Feldgradienten und ermöglicht hohe Strombelastbarkeit. Durch das höhere Foliengewicht sinken feldkraftbedingte Vibrationen, und die Elektrode bleibt auch unter Impulsbelastung stabil. So entsteht eine robuste Basis für anspruchsvolle Anwendungen, die Energie direkt und laststabil überträgt – ohne elektrodenseitiges „Flimmern“.
Akustische Auswirkungen
- Mehr Druck und Kontrolle im Bass/Grundton, mit klareren Konturen statt Wummern
- Souverän bei Pegelspitzen: weniger Kompression, mehr Reservegefühl und Punch ohne Härte
- Sauberere Transienten und stabilere Dynamik, auch bei schnellen Impulsfolgen
- Ruhigeres, geordnetes Klangbild: weniger Flimmern/innere Verfärbungen, bessere Durchhörbarkeit in komplexen Passagen
Entkoppeln Wickelbereiche, zerlegen Resonanzen, reduzieren Wickelvibrationen deutlich.
Zusätzliche Lage Papier – Entkopplungsschicht im Wickel
Zusätzliche Papierlagen im Wickel wirken als Entkopplungsschichten: Große Wickelpakete schwingen nicht mehr als starres Ganzes, sondern Resonanzen zerfallen in viele kleine, schnell abklingende Bewegungen. Dadurch sinkt die Empfindlichkeit gegenüber Gehäuseschwingungen, Lautsprecher-Vibrationen und Körperschall deutlich. Lage und Papiersorte werden bei Mundorf gezielt abgestimmt, um kritische Resonanzen zu beruhigen, ohne Offenheit und Klarheit zu verlieren.
Klangliche Auswirkungen
- Kritische Frequenzbereiche bleiben geordnet; Resonanzen treten nicht dominierend hervor
- Grund- und unterer Mittelton wirken ruhiger, kontrollierter und weniger „hohl“
- Dröhnen und Aufschaukeln werden reduziert – der Lautsprecher wirkt gezähmt, ohne gebremst zu sein
- Stimmen, Klavier und Holzbläser erscheinen runder und glaubwürdiger, ohne dumpf zu werden
Öl dringt in jede Pore, stabilisiert den Wickel, reduziert Makro-Mikrofonie.
Ölimprägnieren im Vakuum
Vakuum-Ölimprägnierung bedeutet: Luft wird aus dem Wickel verdrängt und ein Spezialöl, dessen dielektrische und hydromechanische Eigenschaften die klanglich erwünschten Merkmale des Wickelaufbaus optimieren, unter Unterdruck bis in jede Pore eingesaugt. Das Öl benetzt Folien- und Papieroberflächen, stabilisiert den Wickel von innen und dämpft großflächige Bewegungen – Makro-Mikrofonie wird bis tief in die Wickelstruktur hinein reduziert. So bleibt der Kondensator auch bei hohen Impulsen und Dynamik mechanisch ruhig und verfälscht das Musiksignal nicht durch Eigenbewegungen.
Klangliche Auswirkungen
- Hallfahnen, Ausklingvorgänge und leise Rauminformationen treten klarer hervor, weil der Wickel im Inneren beruhigt ist
- Auch bei hoher Dynamik bleibt das Klangbild ruhig und geordnet; laute Stellen überfahren die leisen Informationen nicht
- Transienten (Anblasgeräusche, Saitenanschläge, Beckenimpulse) kommen präzise, vollständig und ohne Schärfe
- Gesamteindruck: entspannt, kontrolliert und zugleich außergewöhnlich detailreich
Faserstruktur dämpft Schwingungen, wandelt Energie in Wärme, beruhigt Resonanzen.
Metallisiertes Papier – akustischer Puffer im Wickel
Metallisiertes Papier bringt einen Träger mit eigener mechanischer Dämpfung in den Wickel: Die Faserstruktur erzeugt innere Reibung und wandelt Schwingungsenergie in Wärme um. Je nach Fasermischung, Dichte und Härte lässt sich das Resonanzverhalten gezielt formen; in Kombination mit Öl werden Resonanzen geglättet und wirkungsvoll zerstreut. Mundorf wählt die Papiere bewusst im Zusammenspiel mit Folie und Öl, um den Wickel akustisch zu beruhigen, ohne die Klarheit zu verlieren.
Klangliche Auswirkungen
- Hartnäckige Wickelresonanzen treten nicht mehr als glockenförmiger Resonanzverlauf hervor, sondern klingen schnell und unauffällig ab
- Grundton und Stimmen wirken natürlicher, organischer und frei von blechernen oder hohlen Färbungen
- Stimmen, Klavier und Holzbläser erscheinen runder und glaubwürdiger – ohne dumpf zu werden
Mikro-Mikrofonie
Maximale Transparenz und Entfaltung der natürlichen Klangfarben: Ausgewählte Materialien zur Abschwächung mikro-mikrofonischer Störquellen.
Die patentierte Legierung verbindet Substanz, Struktur, Klangfarbe und Wärme.
Angelique Kupfer-Metallisierung
Angelique-Kupfer-Metallisierung vereint die Körperhaftigkeit von Kupfer mit der Transparenz von Silber und der Farbigkeit von Gold. Das Ergebnis ist ein ruhiger, hochauflösender und zugleich farbiger Klangcharakter, der nicht nur langzeittauglich ist, sondern zeitlos schön und berührend wirkt.
Akustische Auswirkungen
- Körper und Wärme mit klarer Durchzeichnung
- Mehr Durchblick, feinere Textur, ohne Härte
- Reichere Klangfarben und ruhiger, „dunkler“ Hintergrund
- Stabilere Bühne und glaubwürdigere Stimmenpräsenz
Mikrodetails, Ausklingvorgänge und Rauminformationen werden außergewöhnlich klar und sauber sichtbar
Silber
Silber als Elektrodenmaterial bietet sehr guten Einblick in die feinsten Strukturen: Mikrodetails, Ausklingvorgänge und Rauminformationen werden außergewöhnlich klar und sauber sichtbar. Die Darstellung wirkt dabei eher nüchtern und präzise als „wärmend“ – ohne dass sie hart oder unangenehm wird. Genau diese Zurückhaltung macht die Mikrostruktur der Musik besonders transparent: ruhig, hoch aufgelöst und sehr gut durchhörbar.
Hohe Leitfähigkeit, robuste Stabilität, bringt Körper und Wärme im Grundton.
Kupfer-Metallisierung (Cu)
Kupfer-Metallisierung verbindet sehr hohe Leitfähigkeit mit robustem, gut kontrollierbarem Verhalten. Durch das eigenständige Grenzflächen- und Übergangsprofil entsteht ein charakteristisches mikro-mikrofonisches Verhalten, das besonders im Grund- und Mitteltonbereich klanglich relevant wird. Kupfer ist ideal, wenn natürliche Klangfarben, Körper und Langzeittauglichkeit im Vordergrund stehen.
Akustische Auswirkungen
- Mehr Wärme und Körper im Grund- und Mittelton
- Stimmen und akustische Instrumente wirken natürlicher und „menschlicher“
- Entspanntes, langzeittaugliches Hören mit Konzertsaal-Charakter
Ruhige Cu-Ag-Au-Legierung schafft stabile Wickelübergänge ohne Mikro-Artefakte.
Angelique Kupfer-Anschlussdrähte
Angelique-Kupfer-Anschlussdrähte nutzen eine speziell abgestimmte Cu–Ag–Au-Legierung mit besonders ruhigem mikro-mikrofonischem Verhalten. Diese metallurgische Qualität liefert im Gesamtsystem einen deutlich hörbaren Beitrag zu Ruhe, Feintextur und Langzeittauglichkeit. Gleichzeitig ist Angelique-Kupfer ideal für die Verbindung und Verarbeitung mit dem Kondensatorwickel: So entstehen Übergänge zwischen Wickel und Draht, die außergewöhnlich stabil und konsistent bleiben – in einer Qualität, die mit Standardwerkstoffen so nicht erreichbar ist.
Akustische Auswirkungen
- Ruhigerer Hintergrund und weniger feine Störartefakte
- Stabilere Feintextur und sauberere Obertoninformationen
- Präzisere Bühne und klarere Ortung
- Gelöster, unangestrengter musikalischer Fluss
Mechanisch ruhiger als Metalloxid, elektrisch stabil unter Last.
Kupfer-Nickel-Legierung
Kupfer-Nickel-Legierungen (CuNi) sind Widerstandswerkstoffe mit definiertem Nickelanteil im Kupfer. Sie zeichnen sich durch stabile elektrische Eigenschaften, gute Temperaturbeständigkeit und ein kontrolliertes mechanisches Verhalten im Metallgitter aus. Im Vergleich zu Metalloxid-Schichtsystemen haben sie sich als akustisch besonders vorteilhaft erwiesen.
Kein Magnetismus im Signalweg. Keine versteckten Nebenwirkungen.
Nicht-magnetische Anschlüsse
Nicht-magnetische Anschlüsse minimieren mikro-mikrofonische Modulationen im Strompfad. In einem Netzteilkondensator fließt der Strom nicht nur durch den Wickel, sondern auch durch die Anschlussdrähte und Kontaktstellen – und genau dort können ferromagnetische Materialien unerwünschte Effekte erzeugen. Nicht-magnetische Anschlussmaterialien vermeiden Magnetisierung und Hysterese im Leiter und reduzieren damit stromsynchrone, feinste Modulationen der Impedanz. Das ist eine mikro-mikrofonische Maßnahme im eigentlichen Strompfad: Der Anschluss verhält sich näher am idealen Leiter, ohne „magnetische Nebeneffekte“. Zusätzlich entsteht ein elektrischer Zusatznutzen, weil nicht-magnetische, gut leitfähige Materialien die Kontakt- und Übergangswiderstände häufig senken und stabilisieren. So steht Energie gleichmäßiger an der Verstärkerstufe bereit – und das Klangbild bleibt ruhiger und kontrollierter.
Akustische Auswirkungen
- ruhigerer Hintergrund und weniger „Körnung“ bei komplexer Musik
- stabilere Transienten, weil der Strompfad weniger fein moduliert
- klarere Konturen und sauberere Raumabbildung bei hohen Pegeln
- konstanteres Klangbild durch stabilere Kontakt- und Leitungsbedingungen
Zeichnet sich durch eine Reinheit von mindestens 99,995% Kupfer aus
OFC-Kupfer
- Reinheit: mindestens 99,995% Cu, oft 99,999% (4N) oder höher
- Merkmal: nahezu sauerstofffrei (typisch <10 ppm)
- Folge: stabilere Korngrenzen, weniger Oxidbildung, gleichmäßigerer Elektronenfluss
Höchste Leitfähigkeit, weniger 1/f-Rauschen, zeigt feinste Texturen stabil.
Silber-Metallisierung (Ag)
Die Silber-Metallisierung nutzt höchste Leitfähigkeit, lange freie Weglängen für Elektronen und weist weniger 1/f-Rauschen auf. Durch größere Korngrößen und geringere Störspannungen an den Korngrenzen entsteht ein besonders ruhiges mikro-mikrofonisches Verhalten, das kleinste Pegel und hohe Frequenzen sehr fein und stabil überträgt.
Akustische Auswirkungen
- Mehr Durchblick: Details, Obertöne und Rauminformationen werden klarer sichtbar
- Stabilere Bühne und präzisere Ortung, besonders im Hochton/Superhochton
- Stimmen-, Saiten- und Becken-Texturen wirken feiner und vollständiger
- Transienten kommen schneller, ohne scharf oder angestrengt zu wirken
- Eingebettet in eine beruhigte Konstruktion ergibt sich eine transparente Auflösung bei ruhigem, geordnetem Hintergrund
Silberklarheit plus Goldstabilität, ergänzt um Kupferwärme ohne Verdunkeln.
Angelique Silber/Gold-Metallisierung
Angelique-Silber/Gold ist die Silber–Gold-Metallisierung in Angelique-Logik: Silber liefert höchste Leitfähigkeit, lange freie Weglängen und sehr geringe 1/f-Rauschanteile für feinste Signalführung; Gold stabilisiert Korngrenzen und Grenzflächen, glättet das Mikrospektrum. Der Angelique-Ansatz webt zusätzlich ein Kupfer-Fundament in den Hintergrund ein – Wärme und Vertrautheit als tragende Basis, ohne die Leuchtkraft zu verdunkeln. So entsteht höchste Durchzeichnung vor sehr ruhigem Hintergrund – und eine Wiedergabe, die den Hörer direkt mit der Seele der Musik verbindet, weil der Geist des Musizierens spürbar wird.
Akustische Auswirkungen
- Sehr hohe Transparenz und Feintextur, gleichzeitig farbig und emotional berührend
- Dichte, tiefe, ruhige Bühne – man taucht in den Klangraum ein
- Klarheit und Struktur (Silber) plus Herz, Rhythmus und Spielfreude (Gold), von Kupfer geerdet
- Langzeittauglich: hohe Präsenz ohne Härte, viel Farbe ohne Unordnung
- Stimmen wirken körperhaft und „nah“; Ausdruck und Intention werden unmittelbar nachvollziehbar
- Der Klang verbindet den Hörer direkt mit der Seele der Musik: Klarheit, Farbe und innere Wärme verschmelzen so, dass der Geist des Musizierens spürbar wird – nicht als Effekt, sondern als unmittelbares Eintauchen in die künstlerische Intention.
Gold stabilisiert Grenzflächen, glättet das Mikrospektrum, ergänzt Silber um Farbe.
Silber–Gold-Metallisierung (Ag–Au)
Die Silber–Gold-Metallisierung verbindet die maximale Leitfähigkeit von Silber mit der Grenzflächenstabilität von Gold. Silber liefert präzise, fein aufgelöste Signalführung mit sehr geringem Rauschen; Gold stabilisiert Korngrenzen, bremst Diffusion und glättet das Mikrospektrum – besonders bei kleinen Signalen und über lange Zeit.
Klangliche Auswirkungen
- Feinere Textur und stabilere Abbildung kleinster Details (Obertöne, Raumanteile, Ausklingvorgänge)
- Reichere, differenzierte Klangfarben mit klarer Kontur – farbig, aber geordnet
- Ruhigerer, „gereifter“ Gesamteindruck: weniger Nervosität, hohe Langzeittauglichkeit
- Spürbar mehr Herz, Rhythmus und Spielfreude bei gleichzeitigem Durchblick und Präzision
Senkt Streuung an Korngrenzen im Metall, reduziert Rauigkeit, beruhigt das Rauschspektrum.
Alu-Metallisierung (100 % Alu statt Zink–Alu-Gemisch)
Reine Alu-Metallisierung ersetzt das in der Industrie verbreitete Zink–Alu-Gemisch durch eine homogene Metallstruktur. Das reduziert Grenzflächenaktivität und unerwünschte Mikrokontakte, stabilisiert die Leitfähigkeit über die Fläche und führt zu einem deutlich ruhigeren Rauschspektrum. So unterscheidet sich ein MCap bereits im Grundaufbau hörbar von typischen Industriekondensatoren.
Akustische Auswirkungen
- Dunklerer, ruhigerer Hintergrund – feine Artefakte treten zurück
- Klarere, übersichtlichere Bühne ohne rau-metallische Nebeneffekte
- Ruhiger, gut durchzeichneter Gesamtklang – echter Einstieg in audiophile Qualität
Elektrotechnische Parameter
Basis für erfolgreiches Audio-Engineering: Die optimale Gestaltung der akustisch relevanten elektrotechnischen Parameter.
Maximale Strom- und Dynamikreserve durch sehr spät einsetzende, gutmütige Sättigung. Ideal für anspruchsvolle Bass- und Grundtonzweige.
P-Kern
Der P-Kern ist magnetisch maximal offen und bietet dadurch eine sehr späte, weiche Sättigung mit hoher Reserve unter Last. Für die gleiche Induktivität wird mehr Kupfer benötigt, weshalb der RDC typischerweise höher liegt als beim H-Kern.
Genau dieser Tausch ist gewollt: mehr Gutmütigkeit und Pegelfestigkeit statt minimaler Gleichstromwiderstand. P-Kern-Spulen sind besonders dann stark, wenn hohe Ströme und dynamische Pegel sicher verarbeitet werden sollen.
Sie werden typischerweise in Bass- und Grundtonanwendungen eingesetzt.
Maximale Effizienz und sehr niedriger RDC in kompakter Bauform. Ideal, wenn Platz und Widerstand entscheidend sind.
H-Kern
Der H-Kern besitzt einen relativ geschlossenen magnetischen Kreis und arbeitet dadurch besonders effizient. Für die gleiche Induktivität wird weniger Leiterlänge, also weniger Kupfer benötigt, weshalb sehr niedrige RDC-Werte in kompakter Bauform möglich sind.
Der Trade-off ist die Sättigungsreserve: H-Kerne gehen bei hohen Strömen früher in die Sättigung als P-Cores. Richtig ausgelegt liefert der H-Kern eine sehr straffe, kontrollierte Wiedergabe bei hoher Effizienz.
Er eignet sich besonders, wenn niedriger Widerstand und Platzbedarf Priorität haben.
Kann die Stromverteilung im Leiter begünstigen und so Zusatzverluste reduzieren.
Litzendraht als Heptalitze
Die Aufteilung in mehrere Einzeldrähte kann die Stromverteilung im Leiter begünstigen und so in bestimmten Anwendungen Zusatzverluste reduzieren.
Stärken
- Kann bei passenden Aufgaben eine saubere, kontrollierte Stromverteilung unterstützen
- Durch Backlack ist eine sehr gute mechanische Fixierung des Wickels einer Litzendrahtspule möglich
- Interessant für Korrekturglieder (Entzerrerspulen) und ausgewählte Mittelton-Aufgaben
Minimierte elektrische Wechselwirkung dank sehr niedriger Dielektrizitätskonstante und sehr niedrigem dielektrischem Verlustfaktor – klare Impulse, präzise Wiedergabe.
PTFE/FEP Isoliert
- Material: PTFE oder FEP
- sehr niedriger Dielektrizitätskonstante
- sehr niedriger dielektrischer Verlustfaktor
- sehr geringe dielektrische Absorption, dadurch reduzierte Energie-Speicherung im Isolator
- Klangwirkung: klare Transienten, ruhige Raumabbildung, hohe Detailkonstanz
- Einsatz: hochwertige interne Verdrahtung, Lautsprecherkabel, anspruchsvolle Signalpfade
PTFE und FEP zählen zu den elektrisch besonders stabilen Isolationsmaterialien. Ihre geringe Wechselwirkung mit dem elektrischen Feld des Leiters unterstützt eine präzise und zeitlich saubere Signalführung.
Wechselspannungsfeste Sonderform der Elkos und damit für Musiksignale geeignet.
Bipolare Elektrolytkondensatoren
Bipolare Elektrolytkondensatoren sind die wechselspannungsfeste Sonderform der Elkos und damit für Musiksignale geeignet. Sie haben keine feste Plus/Minus-Polung und können dort verwendet werden, wo sich die Polarität im Betrieb umkehrt. Typische Anwendungen sind große Kapazitäten in µF in Filtern und Lautsprecher-Frequenzweichen, wenn Folienkondensatoren bei gleicher Kapazität zu groß würden. Auch hier ist der Kernnutzen: hohe Kapazität bei praktikabler Baugröße. Man setzt sie gezielt ein, wenn Platz und Kapazitätsbedarf das wirtschaftlich sinnvoll machen.
Polypropylen ist ein hochwertiges Dielektrikum mit niedrigem Verlustfaktor, geringer dielektrischer Absorption und hoher Durchschlagsfestigkeit.
Polypropylen-Dielektrikum
Polypropylen ist ein hochwertiges Dielektrikum mit niedrigem Verlustfaktor, geringer dielektrischer Absorption und hoher Durchschlagsfestigkeit. Diese Eigenschaften ermöglichen eine extrem verlustarme Speicherung und Abgabe elektrischer Energie und reduzieren unerwünschte Nachladeeffekte (dielektrische Absorption), die sich als feine zeitliche Unschärfe auf das Musiksignal legen können. Polypropylen bildet damit die elektrische Basis vieler MCap-Baureihen und ist entscheidend für eine neutrale, verzerrungsfreie Signaldurchleitung – und damit eine gute Voraussetzung für alle weiteren Optimierungen.
Feron-Trafokern (E-Kern): die Kraftlösung für große Induktivitäten mit extrem niedrigem RDC und maximaler Belastbarkeit.
Feron-Trafokern
Die Feron-Trafokernspule nutzt einen E-Kern aus kornorientiertem Feronblech und besitzt einen deutlich stärkeren magnetischen Kreis als der I-Kern. Dadurch lassen sich auch große Induktivitäten mit sehr niedrigem Innenwiderstand realisieren – ideal für Bass und Grundton.
Die Belastbarkeit liegt in der Regel jenseits von 1000 Watt. Mechanisch wird diese Bauform typischerweise im Gehäuse montiert, nicht auf der Platine.
Ergebnis: maximale Kontrolle, Pegelfestigkeit und Dynamik unter Last.
Manganin-basierte Legierungen reduzieren mikro-mikrofonische Effekte im Metallgitter.
Manganin-Legierung
Manganin ist eine Widerstandslegierung auf Kupferbasis mit definiertem Mangan- und Nickelanteil. Sie zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Temperaturkoeffizienten (TCR), hohe Langzeitstabilität und ein mechanisch „weicheres“ Verhalten im Metallgitter aus. Dadurch entstehen geringere Leitwertfluktuationen und reduzierte mikro-mikrofonische Effekte im Vergleich zu härteren oxidischen Schichtsystemen.
Reduziert ESR und ESL und verbessert die Stromverteilung.
Maximale Kontaktierung der Wickel
Erheblichen Einfluss auf die elektrischen Kenndaten eines Netzteilkondensators hat die Anzahl der Kontaktierungen bzw. Anschlussfahnen zwischen Anschluss (Schraub- oder Lötanschluss) und dem Wickel. Mit jeder zusätzlichen, sinnvoll platzierten Kontaktierung sinken ESR und ESL, weil der Strom über mehrere parallele Pfade in den Wickel ein- und auskoppeln kann. Gleichzeitig nehmen wirbelstrombedingte Verluste in der Elektrodenfolie ab, weil die Folie strommäßig in kleinere Segmente unterteilt wird und keine großen umlaufenden Ströme entstehen. Bei Industrietypen ist die Anzahl der Kontaktierungen deshalb meist ein Kompromiss zwischen elektrischer Performance und wirtschaftlicher Herstellung. Bei unseren Spitzenkondensatoren verschieben wir diesen Kompromiss konsequent in Richtung maximal technisch machbarer Kontaktierung.
Akustische Auswirkungen
- schnellerer Energiefluss bei Lastsprüngen, weniger Versorgungseinbruch
- mehr Kontrolle und „Punch“ im Bass durch niedrigere Impedanz
- sauberere Transienten, weniger Nachschwingen durch geringere Induktivität
- stabilerer Gesamteindruck bei hohen Pegeln und komplexer Musik
Minimierte Restinduktivität – für stabile Phasenlage, saubere Transienten und maximale Frequenzneutralität.
Induktionsfreies Layout
In Wechselstromanwendungen wirkt jede Leitergeometrie potenziell wie eine kleine Spule. Wird ein Widerstand gewickelt oder ungünstig geführt, entsteht eine restinduktive Komponente. Ein induktionsfreies Layout reduziert diese parasitäre Induktivität konstruktiv – etwa durch Schichttechnik (MOX), bifilare Wicklung oder flächige Dünnfilm-/Folienstrukturen.
Ziel ist ein möglichst rein ohmisches Verhalten über den relevanten Frequenzbereich.
Trennt Lade- und Laststrompfad – für Energie ohne Einbrüche direkt an der Verstärkerstufe.
4Pol-Technologie
4Pol-Technologie trennt Lade- und Laststrompfad – für Energie ohne Einbrüche direkt an der Verstärkerstufe.
In Netzteilen signalverarbeitender Geräte wie Verstärkern, Streamern oder Mischpulten müssen Energiespeicher die Versorgung so stabil halten, dass Energie jederzeit schnell verfügbar ist. Bei klassischen Netzteilkondensatoren teilen sich Ladeweg (Gleichrichter) und Lastweg (Verstärkerstufe) oft denselben inneren Strompfad – und genau dort entstehen Spannungsabfälle und Modulationen durch ESR und ESL. Die Mundorf 4Pol-Technologie führt den Strom anders: Eingang und Ausgang werden getrennt, sodass Lade-/Rippelströme und Lastimpulse sich deutlich weniger gegenseitig beeinflussen. Dadurch sinkt die gemeinsame Impedanz im kritischen Lastpfad, die Versorgung bleibt stabiler und Energie steht dort bereit, wo sie gebraucht wird. Das Ergebnis ist weniger „Pumpen“ der Versorgung unter Dynamik und eine deutlich souveränere Energieabgabe im realen Verstärkerbetrieb.
Klangliche Auswirkungen
- stabilere Dynamik bei Lastsprüngen, weniger Versorgungseinbrüche
- kontrollierterer Bass und sauberere Impulse bei Pegelspitzen
- ruhigerer Gesamteindruck bei komplexer Musik (weniger Versorgungsmodulation)
- präzisere Bühne und klarere Konturen durch stabilere Versorgung an der Stufe
Eine große effektive Leiteroberfläche reduziert frequenzabhängige Verluste im Hochtonbereich.
Maximale leitende Oberfläche
Bei Wechselstrom verlagert sich der Stromfluss mit steigender Frequenz zunehmend an die Oberfläche des Leiters (Skin-Effekt). Je größer die effektive Leiteroberfläche, desto gleichmäßiger verteilt sich der Strom. Das reduziert lokale Stromdichte-Spitzen, frequenzabhängige Widerstandserhöhungen und zusätzliche Verluste.
Kompakte, platinenfähige Feron-Performance mit hoher Belastbarkeit und sehr sauberem Signalverhalten.
Feron I-Kern
Die Feron-I-Kernspule nutzt einen Stabkern aus kornorientiertem Feronblech und bringt die Werkstoffvorteile von Feron in eine besonders kompakte Bauform. Sie ist ideal integrierbar und wird häufig auf der Platine eingesetzt.
Wegen der offenen Kernbauform bleibt sie für ihre Größe außergewöhnlich belastbar und arbeitet sehr sauber bei kleinen wie großen Pegeln. Der RDC liegt höher als bei E-Kern oder Null-Ohm, dafür ist die Bauform deutlich wirtschaftlicher und platzsparender.
Wichtig bleibt ein sauberes Layout, da das magnetische Streufeld bei Platinenmontage mitgedacht werden muss.
Reduzieren Übergangswiderstände und stabilisieren die Strompfade dauerhaft.
Lasergeschweißte Anschlüsse
Das Laserschweißen der Anschlüsse von Netzteilkondensatoren bietet gegenüber den in der Industrie weit verbreiteten genieteten Anschlüssen erhebliche Vorteile.
Genietete Verbindungen können sehr zuverlässig sein, bleiben jedoch mechanische Pressverbindungen, deren Kontaktfläche und Anpressdruck über Temperaturwechsel und Langzeitbelastung minimal variieren können. Lasergeschweißte Anschlüsse erzeugen dagegen eine metallurgisch durchgängige Verbindung: Der Strompfad wird definierter, Übergangswiderstände sinken und bleiben auch über ängere Zeiträume konstant. Das verbessert die elektrotechnischen Kerndaten direkt – insbesondere niedrigerer ESR, bessere Stromverteilung im Wickel und höhere Belastbarkeit bei Ripple- und Impulsströmen. Zusätzlich wirkt es makro-mikrofonisch stabilisierend, weil die Kontaktstelle im Inneren mechanisch „solide“ ist und unter Lastimpulsen weniger arbeitet. So steht Energie schneller und gleichmäßiger an der Verstärkerstufe bereit – ohne Einbrüche und ohne zusätzliche Modulationen.
Klangliche Auswirkungen
- mehr Kontrolle bei Lastsprüngen, weniger Kompression bei hohen Pegeln
- stabilerer Bass durch geringere Versorgungseinbrüche
- ruhigerer Gesamteindruck bei komplexer Musik (weniger Kontaktmodulation)
- konstanteres Klangbild über die Lebensdauer durch stabile Kontaktstellen
Minimaler RDCbei hoher Induktivität. Maximale Kontrolle und Souveränität im Tiefton.
Null-Ohm-Kern
Die Feron-Null-Ohm-Spule kombiniert E- und I-Kern mit definiertem Luftspalt und ermöglicht extrem niedrige RDC-Werte bei hoher Induktivität. Die Kerngröße bestimmt dabei RDC und Belastbarkeit; unsere Null-Ohm-Spulen sind so ausgelegt, dass mindestens 300 Watt gewährleistet sind, bei größeren Kernen beziehungsweise kleineren Induktivitäten deutlich mehr.
Der definierte Luftspalt sorgt für kontrolliertes Verhalten unter Last und hohe Pegelreserven. Typischerweise wird diese Bauform im Gehäuse montiert.
Ergebnis: maximal straffer, kontrollierter Bass ohne Kompression.
Stabilisiert die Impedanz und unterstützt eine schnelle, saubere Energieabgabe.
Hochtemperatur-Elektrolyt auf Glykolbasis
Unser Hochtemperatur-Elektrolyt auf Glykolbasis wird auch in ausgewählten 85°C-Typen eingesetzt, weil er die Energieabgabe unter Last hörbar und messbar verbessert. Er erhöht die Leitfähigkeit im Wickel, steigert die Rippelstromfähigkeit und stabilisiert die elektrischen Kennwerte über Temperatur und Betriebsdauer. Gleichzeitig stabilisiert er den Wickel im Inneren und reduziert signifikante interne Relativbewegungen unter Strombelastung. Darüber hinaus verbessert er den Stromfluss im Wickel auf der feinen Ebene: Impedanz und Leitfähigkeit bleiben auch bei dynamischen Lastwechseln ruhiger, gleichmäßiger und weniger moduliert.
Senkt Elektrodenwiderstand, reduziert Hotspots, hält Parameter unter Last stabil.
Verstärkte Metallisierung
Verstärkte Metallisierung bedeutet eine bewusst dickere Metallschicht auf der Isolationsfolie. Dadurch sinkt der Widerstand der Elektrodenbahnen deutlich, die Leitfähigkeit steigt, Spannungsabfälle und lokale Erwärmung werden reduziert und Feldgradienten abgeflacht. Der Kondensator bleibt unter Impulsen und hohen Stromspitzen stabil, weil die Elektrode nicht zum begrenzenden Faktor wird: Energie steht schneller und kontrollierter zur Verfügung, Kapazität und Verluste bleiben auch unter Last konstanter, und signalbedingte Modulationen im Metallgitter werden verringert. Das Ergebnis ist ein souveränes, kraftvolles und sauberes Übertragungsverhalten – auch wenn es dynamisch wird.
Klangliche Auswirkungen
- kontrolliert, kraftvoll und klar auch bei Pegelspitzen
- Bass- und Schlagzeugimpulse mit mehr Autorität und Zeichnung
- stabileres Klangbild ohne elektrodenseitiges „Flimmern“
- mehr Ruhe und Ordnung in komplexen, dynamischen Passagen
Aronit-Kerne sind unsere stromfeste, gutmütige Kerntechnologie, hohe Reserve und stabile Kontrolle, besonders im Bass- und Grundton.
Aronitkern
Aronit ist ein Eisenpulver-Pulververbundkern, der hohe Ströme sehr zuverlässig verarbeitet. Durch den Werkstoff und die Bauweise bleibt das Verhalten unter Last gutmütig, die Sättigung setzt spät und weich ein. Gleichzeitig sind Wirbelstromverluste stark reduziert, weil die Partikel elektrisch voneinander getrennt sind.
Das Ergebnis ist eine robuste, pegelfeste Spule mit stabiler Filterwirkung. Ideal für Bass- und Grundtonzweige, wenn hohe Ströme sicher verarbeitet werden sollen.
Unser Präzisionswerkstoff für Kleinsignal-Anwendungen: schnell, sauber und sehr kompakt.
Ferrit HP3616
HP3616 ist unser Präzisionswerkstoff für Kleinsignal-Anwendungen: schnell, sauber und sehr kompakt. Besonders in Korrekturgliedern, Entzerrern und ausgewählten Mittelton-Aufgaben spielt er seine Stärke in Klarheit und Definition aus.
Für hohe Ströme im Bass ist die Auslegung entscheidend, da die Magnetisierungsreserven begrenzt sind.
Senkt ESL und ESR, verbessert Timing, Fokus und Durchhörbarkeit deutlich.
Evo-Wickelgeometrie
Die Evo-Wickelgeometrie nutzt viele schmale, stirnseitig kontaktierte Windungen der Elektrodenfolien statt weniger breiter Lagen. Dadurch werden Strompfade verkürzt und die Stromverteilung über die gesamte Wickelfläche deutlich homogener. Das senkt nicht nur die Serieninduktivität (ESL), sondern auch den ohmschen Serienwiderstand (ESR) spürbar – der Kondensator verarbeitet Impulse schneller, kontrollierter und bleibt zugleich mechanisch stabiler und weniger anfällig für mechanische Resonanzen. Im Ergebnis entsteht eine präzise, fokussierte und stressfrei hörbare Wiedergabe, die auch bei komplexer Musik geordnet bleibt.
Klangliche Auswirkungen
- präzisere Transienten und klare rhythmische Struktur
- stabilere Mitte, klarere Ortung und fokussiertere Bühne
- bessere Durchhörbarkeit bei dichter, komplexer Musik
- mehr Kontrolle und Souveränität auch bei höheren Pegeln
- stressfreie Präzision ohne Nervosität
- saubere Mikrodetails ohne zeitliches Verschmieren
Luftspulen sind die kompromisslose Referenz: maximal linear, ohne kernbedingte Verzerrungen.
Luftspulen
Luftspulen sind die kompromisslose Referenz: maximal linear, ohne kernbedingte Verzerrungen. Sie liefern höchste Impulstreue und eine besonders natürliche, offene Wiedergabe. Wenn Platz und ausreichend niedriger Widerstand realisierbar sind, ist Luft die erste Wahl.
Serielle Doppelwicklung erhöht Masse, senkt Induktivität, liefert Ruhe und Präzision.
Die Supreme-Wickeltechnik
Ein Trumpf in der Welt der Makro-Mikrofonie und der elektrotechnischen Parameter
Die Supreme-Wickeltechnik baut zwei Wickel mit doppelter Zielkapazität auf und schaltet sie intern in Serie. Das erhöht Masse und innere Dämpfung, verteilt Feldkräfte auf zwei Strukturen und reduziert so Makro-Mikrofonie sehr wirksam. Gleichzeitig sinkt die Restinduktivität auf etwa ein Viertel eines vergleichbaren Einzelwickels – schnelle Transienten und Impulse werden sauber und kontrolliert übertragen.
Akustische Auswirkungen
- Souveräne Ruhe auch bei sehr großen Energiemengen – der Kondensator bleibt mechanisch „still“
- Attack, Transienten und rhythmische Feinheiten kommen schnell, präzise und ohne Verschleppen
- Mikrostrukturen (Obertonverläufe, leiser Raum, feine Bewegungen) werden klar hörbar, ohne klinisch zu wirken
- Große, gelassene Bühne mit hoher Feindetailauflösung – wie ein sehr guter Konzertsaalplatz